CURT QUERNER       Ausgewählte Arbeiten  |  Biografie


1904


geboren am 7. April in Börnchen bei Freital

1918 - 1921

Schlosserlehre und Gewerbeschule in Freital

1921 - 1926

Fabrikschlosser in Glashütte, Freital, Bannewitz

1926

Beginn des Studiums der Malerei an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller und Herman Dittrich/ Brotarbeit in einer Seilerei

1927

Bekanntschaft mit dem Maler Wilhelm Dodel, dem späteren Schwager

1928

Fußreise Prag - Wien - Salzburg - München - Nürnberg (dort Albrecht-Dürer-Ausstellung); Anerkennungsurkunde der Dresdner Kunstakademie

1929

Zweite Fußreise nach Süddeutschland; zweite Anerkennungsurkunde der Dresdner Kunstakademie

1929 - 1930

Studium bei Otto Dix und Georg Lührig; Beitritt zur ASSO, Mitglied der KPD

1930 - 1932

Handel mit Seilerwaren im Erzgebirge; Bekanntschaft mit Kleinbauern (später zentrales Motiv)

1931

Erste Ausstellung bei Joseph Sandel in Dresden

1933

Heirat mit Regina Dodel; Geburt der Tochter Yvonne; Dritte Fußreise durch Süddeutschland. Im September 3 Tage Haft (festgenommen in der Ausstellung "Spiegelbilder des Verfalls in der Kunst" im Dresdner Rathaus).
Erste Kollektivausstellung in Kunsthandlung Kühl (weitere 1935, 1937, 1939, 1941, 1943)

1932 - 1937

Arbeitslosenfürsorge

1936

Fußreise durch Franken und Schwaben

1937

Kollektivausstellung im Kunstsalon Gurlitt in Berlin

1940

Einberufung zur Wehrmacht

1943

Ab November als Soldat in Norwegen

1945

13. Februar, Vernichtung von Wohnung und Atelier in Dresden, Annenstraße 34. Nur ein Drittel der Arbeiten konnten in Sicherheit gebracht werden.

1945 - 1947

Gefangenschaft in Frankreich (Cherbourg, Rouen)

1947

Heimkehr ins elterliche Haus in Börnchen

1949 - 1953

Zeichenlehrer an der Volkshochschule Dippoldiswalde

1954

Personalausstellung zum 50. Geburtstag in Freital

1956

Beteiligt an der Ausstellung "Dresdner Künstler" in Freital

1959

Kunstpreis der Stadt Freital

1965

Ausstellungsserie in Magdeburg, Schwerin, Greifswald, Halle, Erfurt, Karl-Marx-Stadt, Dessau, Görlitz. Beteiligt an "Arte e Resistenza in Europa" in Bologna und Turin

1968

Erste Monographie (Hellmuth Heinz)

1971

Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin

1972

Nationalpreis der DDR, Personal-Ausstellung im Kupferstich-Kabinett Dresden

1973

Personalausstellung Wien

1975

Reise zur Ausstellungseröffnung nach Amsterdam und Den Haag

1976

am 10. März stirbt Curt Querner in Kreischa