Sammlung Mayer

Am 11. September 2010 eröffnete im ersten Obergeschoss der Tübke-Villa in der Springerstraße in Leipzig eine Dauerausstellung mit Werken aus der Privatsammlung Fritz P. Mayer.

Diese bietet einen einmaligen Einblick in das Oeuvre der bekanntesten Künstler der sogenannten Leipziger Schule. Die seit 1994 zusammengetragene einzigartige Sammlung des Frankfurter Kunstmäzens umfasst mehr als 100 Arbeiten von Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Bernhard Heisig, Willi Sitte, Michael Triegel, Arno Rink, Ulrich Hachulla, Erich Kissing und Wolfgang Peuker u.a. Nachdem Teile des privaten Kunstbesitzes bereits 2007 im Museum Giersch in Frankfurt am Main ausgestellt wurden, wird dem Publikum nun in der ersten Etage der Tübke Villa Leipzig ein repräsentativer Querschnitt durch den Bestand dauerhaft zugänglich gemacht.

Die Sammlung Fritz P. Mayer beinhaltet zahlreiche Schlüsselwerke der ostdeutschen Nachkriegsmoderne, wie Wolfgang Mattheuers „Seltsamer Zwischenfall“ von 1984/91, Werner Tübkes „Happening in Pompeji“ von 1980 oder Bernhard Heisigs „Der Maler und sein Thema“ von 1977/79 und zählt zu den bedeutendsten Sammlungen Leipziger Kunst in Deutschland. Sie wird kontinuierlich erweitert und beherbergt seit Anfang 2016 mit Karl Hofers „Der Rufer“ von 1938 auch eines der wichtigsten deutschen Bilder der Zwischenkriegszeit, welches durch sein verallgemeinerungsfähiges Motiv für Künstler in der DDR prägend war und immer wieder aufgegriffen wurde.

Die Sammlung kann bei freiem Eintritt zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

  • Sammlung Fritz P. Mayer, Frankfurt am Main | Leipzig
  • Springerstraße 5
  • 04105 Leipzig
  • Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr | Sa 10-14 Uhr