Werner Tübke

Gemälde

Aquarelle

Zeichnungen

Grafiken

Biografie

1929

geboren am 30. Juli in Schönebeck/Elbe

1945-46

zehnmonatige schuldlose Inhaftierung durch russische Sicherheitsorgane während der Besatzungszeit

1946-47

Malerlehre in Schönebeck mit Besuch der Meisterschule für das Deutsche Handwerk Magdeburg, Fach Malerei

1948-49

Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (u.a. bei Elisabeth Voigt, Walter Arnold, Ernst Hassebrauk)

1950-52

Studium der Kunsterziehung und Psychologie an der Ernst-Moritz-Arndt- Universität Greifswald

1952-54

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Bildende Kunst am Zentralhaus für Laienkunst Leipzig; 1954 Eintritt in den Verband Bildender Künstler Deutschlands; Ausstellungsdebüt

1955-57

Assistent, ab 1956 Oberassistent im Grundlagenstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig; Entlassung aus politischen Gründen

1962

Wiedereinstellung als Oberassistent an der Leipziger Kunsthochschule; 1964 Berufung zum Dozenten, 1972 Ernennung zum Professor

1973-76

Rektor der Leipziger Kunsthochschule

1976

Vertragsabschluss über das Panoramagemälde für die Bauernkriegsgedenkstätte im thüringischen Bad Frankenhausen

1985

Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig

1987

Fertigstellung des Panoramagemäldes in Bad Frankenhausen (1983 begonnen), Offizielle Eröffnung 1989

1993-96

Arbeit am Flügelaltar für die Kirche St. Salvatoris in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz (April 1997 Altarweihe)

2003

nach schwerer Krankheit konsequente Hinwendung zur Zeichnung

2004

am 27. Mai stirbt Werner Tübke in Leipzig
Postum Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig

2006

Brigitte Tübke-Schellenberger gründet die Tübke Stiftung Leipzig

2008

Das Städel Museum Frankfurt am Main erwirbt das Gemälde „Selbstbildnis mit Palette“ von 1971 als Schenkung aus Privatbesitz, Frankfurt am Main

2010

Brigitte Tübke-Schellenberger schenkt 24 Skizzenbücher Werner Tübkes aus den Jahren 1950 bis 2002 der Leipziger Universitätsbibliothek.

2024

Gründung des Tübke Atelier e.V. und Einrichtung des ehemaligen Ateliers als Ausstellungsort zu Leben und Werk Werner Tübkes

Werkstandorte

Augsburg, Kunstmuseum Walter
Bad Frankenhausen, Panoramamuseum
Berlin, Deutsches Historisches Museum
Berlin, Kunstsammlung der Berliner Volksbank
Berlin, Staatliche Museen – Nationalgalerie
Brno / Tschechien, Nationalmuseum
Budapest, Ludwig Museum
Chemnitz, Kunstsammlungen
Clausthal-Zellerfeld, St. Salvatoris
Dresden, Militärhistorisches Museum
Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Neue Meister
Durbach, Museum für aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle
Erfurt, Angermuseum
Frankfurt am Main, Städel Museum
Frankfurt/ Oder, Museum Junge Kunst
Halle/ Saale, Stiftung Moritzburg, Landeskunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt
Hamburg, Kunsthalle
Köln, Museum Ludwig
Leipzig, Kunstsammlung der Sparkasse
Leipzig, Kunstsammlung der Universität
Leipzig, Museum der bildenden Künste
Leipzig, Sammlung Fritz P. Mayer – Leipziger Schule
Magdeburg, Kulturhistorisches Museum
Nürnberg, Stadt Nürnberg – Baureferat
Peking, Ludwig Museum für Internationale Kunst
Rostock, Kunstsammlung der Universität
Schwerin, Staatliches Museum, Schlossmuseum
St. Petersburg, Museum Ludwig im Russischen Museum
Weimar, Klassik Stiftung, Neues Museum Weimar
Wien, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig
Würzburg, Museum am Dom

Ausstellungen

(Auswahl ab 2010)

2010
Leipzig, Galerie Schwind, Werner Tübke – Zeichnungen 1962-1969 (Katalog)
Neuwied, Roentgen-Museum, Werner Tübke. Menschenbilder – Landschaftsbilder
Plauen, Galerie im Malzhaus, Werner Tübke – Arbeiten auf Papier

2011
Leipzig, Galerie Schwind, Werner Tübke – Zeichnungen 1970-1979 (Katalog)
Leipzig, Universitätsbibliothek, Werner Tübke. Die Skizzenbücher (Katalog)
Leipzig, Galerie Schwind, Künstler der Galerie (Beteiligung)
Berlin, Neue Nationalgalerie, Der geteilte Himmel – Die Sammlung 1945-1968 (Beteiligung)

2012
Potsdam, Haus der brandenburgisch-preußischen Geschichte, Einblick und Ausblick. Sammlung Hasso Plattner (Beteiligung)
Wiligrad, Kunstverein
Weimar, Neues Museum, Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen (Beteiligung)
Gera, Kunstsammlung, Schaffens(t)räume. Atelierbilder und Künstlermythen (Beteiligung)

2013
Brünn, Neues Rathaus, Zeichnungen
Rostock, Kunsthalle, Werner Tübke – Zeichnungen
Würzburg, Museum am Dom, Nicht nur Leipzig! (Beteiligung)
Osnabrück, Kunsthalle, Schöne Landschaft – Bedrohte Natur. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst (Sammlung Rusche) (Beteiligung)

2014
Rostock, Kunsthalle, Werner Tübke – Michael Triegel. Zwei Meister aus Leipzig (Katalog)
Leipzig, Galerie Schwind, Portraits – Zeichnungen und Gemälde

2015
Oelsnitz, Museen Schloss Voigtsberg, Meister im Detail – Werner Tübke
Ahrenshoop, Kunstmuseum Ahrenshoop, Mit Tübke am Strand – Leipziger Maler in Ahrenshoop

2016
Brüssel, Bozar; Karlsruhe, ZKM; Moskau, Pushkin Museum, Facing the Future – Art in Europe 1945–68 (Beteiligung)

2017
Potsdam, Museum Barberini, Hinter der Maske (Beteiligung)
Zwolle, Museum de Fundatie, Werner Tübke. Meesterschilder Tussen Oost en West (Katalog)

2018
Dresden, Albertinum, Ostdeutsche Malerei und Skulptur 1949–1990 (Beteiligung)

2019
Bad Frankenhausen, Panorama Museum, Unter fremden Menschen, Werner Tübke Von Petersburg bis Samarkand
Schönebeck, Industrie Museum, Kunstausstellung zum 90. Geburtstag von W. Tübke
Düsseldorf, Kunstpalast, Utopie und Untergang – Kunst in der DDR (Beteiligung)
Leipzig, Museum der bildenden Künste, Point of no return (Beteiligung)

2021
Markkleeberg, Weißes Haus, Werner Tübke. Reisebilder

2022
Leipzig, Galerie im Neuen Augusteum, Quantensprünge. Von Leibniz zu Qubits (Beteiligung)

2023
Hamburg, Deichtorhallen, Dix und die Gegenwart (Beteiligung)
Aschaffenburg, Kunsthalle Jesuitenkirche und Erfurt, Angermuseum, Leidenschaftlich figurativ – Die Sammlung Fritz P. Mayer (Beteiligung, Katalog)
Rostock, Kunsthalle, Unsere Sammlung (Beteiligung)

2024
Leipzig, Museum Tübke Atelier, Strandbilder
Leipzig, Museum der bildenden Künste, Tübke und Italien (Katalog)
Meiningen, Museen, Welttheater Wolfsschlucht – Werner Tübkes Bühnenarbeiten für den „Freischütz“
Bad Frankenhausen, Panorama Museum, Anfang und Ende. Zeichnungen und Aquarelle

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